Bugatti Veyron

Der Bugatti Veyron hat in der Automobilszene einen legendären Status. Ursprünglich ein technisches Experiment für das inzwischen zu Volkswagen gehörende Unternehmen Bugatti, veränderte er die Autolandschaft für immer und verjüngte die Marke Bugatti nachhaltig, indem er den Supersportwagen in ein alltagstaugliches Luxusauto verwandelte. Die Entwicklung gilt als eine der grössten technologischen Herausforderungen, die es je in der Automobilindustrie gab. Jedes einzelne Teil des Wagens wurde von Grund auf neu entwickelt, und die Ingenieure von Bugatti arbeiteten eng mit Experten aus der Luft- und Raumfahrt zusammen, Branchen, in denen Materialien und Systeme regelmässig extremen Geschwindigkeiten und Kräften ausgesetzt sind. Obwohl der Wagen neue technologische Massstäbe setzte, war das Design von der Bugatti-DNA geprägt. Das zweifarbige Design schuf die charakteristische Seitenansicht mit der typischen Bugatti-Linie. Die Mittellinie und der hufeisenförmige Kühlergrill schlugen die Brücke zwischen den frühen Bugatti-Modellen und der Gegenwart. Sogar der Name Bugatti Veyron EB 16.4 ist eine Anspielung auf die Geschichte der Marke: "EB" bezieht sich auf den Bugatti-Gründer Ettore Bugatti, und der Wagen ist zu Ehren von Pierre Veyron benannt, einem Bugatti-Entwicklungsingenieur, Testfahrer und Firmenrennfahrer, der 1939 zusammen mit seinem Beifahrer Jean-Pierre Wimille am Steuer des Typ 57C Tank das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewann. Der Veyron war in vielerlei Hinsicht das erste Serienauto: Das erste mit mehr als tausend PS, das erste mit einem W16-Motor und das erste, das die 250 mph (402km/h) Grenze durchbrach. Der Wagen wies beispiellose Werte auf, die nur von einer Handvoll Hersteller erreicht wurden. Angetrieben von einem Acht-Liter-W16-Motor mit vier Turboladern, der 1'001 PS und 1'250 Nm Drehmoment entwickelte, verfügte der 1'888 kg schwere Veyron über ein Leistungsgewicht von 523 PS pro Tonne und konnte in 2,5 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Damit erreichte er eine Höchstgeschwindigkeit von 407 km/h und war damit das schnellste Auto der Welt - ein Rekord, den er zwei Jahre lang halten sollte. Eine spätere Variante des Bugatti holte sich den Rekord vom SSC Ultimate Aero TT zurück und hielt ihn bis 2017, also weitere sieben Jahre. Neben dem Motor arbeitete Bugatti mit Michelin zusammen, um den weltweit ersten in Serie gefertigten Reifen zu entwickeln, der Geschwindigkeiten von 400 km/h standhält und im Alltag eingesetzt werden kann. Gemeinsam wurde ein neuer Reifendrucksensor entwickelt, der den bei Höchstgeschwindigkeit auf die Räder wirkenden Fliehkräften von 130 kg standhält. Die Carbon-Keramik-Bremsscheiben wurden gewählt, um Oberflächentemperaturen der Bremsscheiben von bis zu 1'000 Grad standzuhalten. Ausserdem wurde für die Bremsscheibennabe Titan anstelle des üblichen Edelstahls verwendet, was dem Veyron die bei weitem stärkste Bremsleistung in der Automobil- und Motorsportindustrie zu dieser Zeit bescherte. Bugatti betrachtete den Heckflügel als das wichtigste technische Element. Bei hoher Geschwindigkeit konnte der Flügel in weniger als 0,4 Sekunden bis zu einem Winkel von 55 Grad umklappen, was den Abtrieb an der Hinterachse erhöhte und damit die Verteilung der Bremskraft zwischen Vorder- und Hinterachse verbesserte. Die Luftbremse allein bewirkte eine Verzögerung von bis zu 0,6 G, und in Kombination mit den 1,4 G, die von den Radbremsen erzeugt wurden, verfügte der Veyron über eine ausreichende Bremskraft.

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Reglement:

Strecke

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Auto

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Ferrari 312T  (1975)
Ferrari F2004 (2004)

Bestzeiten unserer Rennfahrer:

Sammelzeit:

14:57,877

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Name:

Nikolaj

Päde

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