{"id":12898,"date":"1956-08-24T14:00:45","date_gmt":"1956-08-24T14:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/zueriring.business-design.ch\/?p=12898"},"modified":"2022-08-09T05:08:17","modified_gmt":"2022-08-09T05:08:17","slug":"ferrari-d50-grand-prix-germany","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zueriring.business-design.ch\/en\/1956\/08\/24\/ferrari-d50-grand-prix-germany\/","title":{"rendered":"Ferrari D50 Long Nose, 1956, Grosser Preis Deutschland"},"content":{"rendered":"<figure class=\"wp-block-gallery columns-1 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/zueriring.business-design.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/s-l1600-2-1024x768.jpg\" alt=\"\" data-id=\"13040\" data-full-url=\"https:\/\/zueriring.business-design.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/s-l1600-2.jpg\" data-link=\"https:\/\/zueriring.business-design.ch\/2021\/08\/24\/ferrari-d50-grand-prix-germany\/s-l1600-2-2\/\" class=\"wp-image-13040\" srcset=\"https:\/\/zueriring.business-design.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/s-l1600-2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/zueriring.business-design.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/s-l1600-2-300x225.jpg 300w, https:\/\/zueriring.business-design.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/s-l1600-2-768x576.jpg 768w, https:\/\/zueriring.business-design.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/s-l1600-2.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/zueriring.business-design.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/s-l1600-3-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13041\" srcset=\"https:\/\/zueriring.business-design.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/s-l1600-3-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/zueriring.business-design.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/s-l1600-3-300x225.jpg 300w, https:\/\/zueriring.business-design.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/s-l1600-3-768x576.jpg 768w, https:\/\/zueriring.business-design.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/s-l1600-3.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einem Jahr Pause in 1955 wegen der Unfall-Trag\u00f6die beim 24-Stunden Rennen von Le-Mans, fand am 5. August 1956 auf dem N\u00fcrburgring der Grosse Preis von Deutschland statt und war gleichzeitig das siebte Rennen von insgesamt acht Wertungsl\u00e4ufen zur Automobil-Weltmeisterschaft 1956.<br \/>\nZu diesem Zeitpunkt f\u00fchrte der britische Rennfahrer Peter Collins in der Fahrerwertung mit einem Punkt Vorsprung auf Juan Manuel Fangio, beide bei der Scuderia Ferrari unter Vertrag, und mit vier Punkten Vorsprung auf Jean Behra, der f\u00fcr Maserati ins Rennen ging. Alle drei hatten demnach noch gute Chancen auf den Titel zur Fahrerweltmeisterschaft. Stirling Moss, ein weiterer Titelanw\u00e4rter lag zu diesem Zeitpunkt schon deutlich zur\u00fcck, so dass er nur noch auf eine Titelchance hoffen konnte, wenn seine Konkurrenten durch Ausf\u00e4lle zur\u00fcckgeworfen werden.<br \/>\nBeim Rennen selbst gaben die italienischen Teams Ferrari und Maserati den Ton an und z\u00e4hlten zu den aussichtsreichsten Siegerkandidaten. F\u00fcr Ferrari ging neben Fangio und Collins noch Eugenio Castellotti, Luigi Musso und Alfredo de Portago an den Start. Bei Maserati traute man am ehesten ihren Starfahrern Stirling Moss oder Jean Behra den Sieg zu. Die weiteren Fahrer Cesare Perdisa und Paco Godia vervollst\u00e4ndigten das Maserati-Rennteam. Als dritter Wettbewerber im Bunde nahm der franz\u00f6sische Rennstall Gordini mit zwei Wagen das Rennen auf. Das Team der Scuderia Centro Sud mit einem Maserati 250F und einem Ferrari 500 sowie sechs weiteren Fahrern mit privaten Fahrzeugen vervollst\u00e4ndigten das Teilnehmerfeld.<br \/>\nAufgrund von Ascari&#8217;s t\u00f6dlichem Unfall kurz nach dem Monaco GP, 1955 und parallel aufgetretenen finanziellen Schwierigkeiten wurde der Lancia-Rennstall mit allen Fahrzeugen nebst dem Inventar und dem entwicklungsseitigen Know-how im Jahre 1955 von Ferrari \u00fcbernommen. Ferrari hat danach sofort begonnen die Lancia Fahrzeuge grundlegend zu \u00fcberarbeiten und viele neue Innovationen realisiert. Somit ist bei Ferrari ab dem Jahre 1956 eine neue Zeitrechnung angebrochen.<br \/>\nBeim Gro\u00dfen Preis von Deutschland wurden konsequenterweise unter der Bezeichnung Lancia-\/Ferrari D50 (sp\u00e4ter war \u00fcberwiegend die verk\u00fcrzte Angabe Ferrari D50 gebr\u00e4uchlich) die weiterentwickelten Boliden eingesetzt.<br \/>\nFerrari&#8217;s Starfahrer Juan Manuel Fangio trat mit einem Fahrzeug an, das mit einer langen Nase ausgestattet war. Auch der Rennstallgef\u00e4hrde Peter Collins nahm mit der gleichen Fahrzeugausstattung das Rennen auf. Die lange Fahrzeugnase verlieh den Boliden ein markantes Aussehen mit stromlinienartigen Karosserieeigenschaften. Eine blau\/gelbe Streifenbemalung an der Nasenspitze verhalf dazu das Fangio Auto w\u00e4hrend des Rennens besser erkennen zu k\u00f6nnen. Der Wagen von Collins hatte zur Unterscheidung einen gr\u00fcnen Streifen an der Nasenspitze.<br \/>\nErwartungsgem\u00e4ss erreichte Fangio mit der Start-Nr. 1 und der Zulassungsaufschrift MO\u00b736 an der hinteren linken Heckseite mit einer Zeit von 9:51,2 min die Pole-Position vor seinem Teamkollegen Collins. Die beiden Weltmeisterschaftsanw\u00e4rter Fangio und Collins trennten lediglich drei zehntel Sekunden voneinander. Castellotti nahm mit drei Sekunden Abstand den dritten Startplatz ein. Mit weiteren zehn Sekunden Abstand zu den Ferrari&#8217;s qualifizierte sich Maserati-Fahrer Stirling Moss auf Rang vier.<br \/>\nDas Rennen \u00fcber 22 Runden zu je 22,81 km mit einer Gesamtdistanz von 501,82 km begann f\u00fcr Ferrari vielversprechend. Bereits vor der ersten Kurve gelang es Collins in F\u00fchrung zu gehen. Er wurde jedoch von Fangio noch in der ersten Runde \u00fcberholt, der sich damit an die Spitze des Feldes setzte und diese F\u00fchrung bis zum Rennende nicht mehr abgab. W\u00e4hrend des Rennens verbesserte Fangio und Collins mehrfach den 17 Jahre alten Streckenrekord, der von Fangio auf die neue Rekordzeit von 9:41,6 min verbessert wurde. Leider verunfallte Collins w\u00e4hrend des Rennens durch einen Fahrfehler und musste das Rennen aufgeben. Am Ende kamen lediglich sieben Fahrer durchs Ziel. Fangio gewann souver\u00e4n mit 45 Sekunden Vorsprung auf Stirling Moss, der einige Sekunden vor Maserati-Fahrer Behra als zweiter die Ziellinie \u00fcberquerte.<br \/>\nDer grosse Gewinner diese Rennens war eindeutig Juan Manuel Fangio, der sowohl die Pole-Position, den Sieg und die schnellste Rennrunde f\u00fcr sich verbuchen konnte. In der Fahrerwertung \u00fcbernahm Juan Manuel Fangio wieder die F\u00fchrung und ging mit einem Vorsprung von acht Punkten in das Saisonfinale beim noch ausstehenden GP Italien in Monza. <\/p>\n<p> <b> CHF 570.-<\/p>","protected":false},"author":6,"featured_media":13035,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27,28],"tags":[],"class_list":["post-12898","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-cmc-automodelle","category-ferrari-118"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Ferrari D50 Long Nose, 1956, Grosser Preis Deutschland - Z\u00fcriring<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Die allj\u00e4hrliche Gro\u00dfveranstaltung der Mille Miglia hatte im Jahre 1955 ein besonders attraktives Teilnehmerfeld. Mercedes-Benz hatte Gro\u00dfes vor und entsandte eine Armada von vier Rennsportfahrzeugen des Typs 300 SLR, die erstmals zum Einsatz kamen. Bekannte Spitzenfahrer sollten den sch\u00e4rfsten Konkurrenten wie Ferrari, Maserati und Aston Martin den Sieg streitig machen. Halb Italien war auf den Beinen und fieberte dem nationalen Rennsportereignis entgegen.Am 01. Mai 1955, morgens um 7:04 Uhr verl\u00e4\u00dft der 300 SLR mit der Start-Nr. 704 (Startnummer = Startzeit) und sein Fahrer Hans Herrmann nebst Beifahrer Hermann Eger die Startrampe in Brescia, um die rund 1600 km lange Strecke der 22. Mille Miglia unter die R\u00e4der zu nehmen.Wegen einem abgesprungenen Tankdeckel mit \u00fcberschwappendem Treibstoff auf Fahrer und Beifahrer mu\u00dfte das Team in aussichtsreicher Spitzengruppe und nach mehr als der H\u00e4lfte der Strecke leider aufgeben.Der Ausgang des Rennens ist mittlerweile weltbekannt und ging in die Renngeschichte ein. 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